Frankfurter Neue Presse15.12.2014

Sein Programm ist eine Wohltat, bietet Mann doch niveauvolles Kabarett wie es Dieter Hildebrandt vorgemacht hat. Tobias Mann schafft sogar den Spagat, kunstvolle Komik mit politischen Kabarett gekonnt zu verweben.

Andreas KötheHessische Allgemeine Zeitung, 06.10.2014

Zweieinhalbstündiges Feuerwerk an feinsinnigen Gedankensprüngen, Wortakrobatik und Songs, das von einem begeisterten Publikum ausgiebig gefeiert wurde. Dabei pendelte er zwischen Comedy, politischem Kabarett und musikalischem Entertainment, ohne sich in Belanglosigkeit zu verlieren. Wo sich manche Kollegen beim Kampf um attraktive Themen das Mario-Barth-Syndrom einfangen, flutet Tobias Mann intellektuelles Brachland und feuert aus allen Rohren. (...) Ein potenzieller Nachfolger für Dieter Hildebrandt und Matthias Beltz.

Marion KlötzerBadische Zeitung, 22.03.2014

Sein viertes Programm "Verrückt in die Zukunft" ist brandaktuell, kompromisslos politisch und so leidenschaftlich, dass man einen Enkel Dieter Hildebrandts auf der Bühne zu sehen glaubt. Freilich im rasanten Turbogang mit einer Show, die diesen Namen auch verdient: Energiegeladen und vital wie ein Gummiball verknüpft Tobias Mann rheinische Frohnatur mit verbalem Kugelhagel, vollen Körpereinsatz mit Fakten, bilderreicher Sprache und pointierten Vergleichen. Dazwischen gibt’s tolle Songs an Gitarre und Klavier oder Prominenten-Zitate vom Band. (...) Tobias Mann jedenfalls regt sich mächtig auf. Und zeigt sich so als brillanter Aufklärer in bester Tradition.

barniRheinische Post, 03.10.2012

Die Kunst, sich alles Mögliche und Unmögliche auszudenken, zeichnet Tobias Mann aus. Er ist weit mehr als noch irgendein Comedian. Sein Elan und seine Vielseitigkeit sichern ihm einen Platz in der obersten Kleinkunst-Liga.

Diethelm TextorisWestdeutsche Allgemeine Zeitung, 17.09.2012

Bei Tobias Mann ist es müßig zu fragen, wo Kabarett aufhört und Comedy anfängt. Dazu hatten die Zuschauer wegen des wahnsinnigen Tempos auch gar keine Zeit. In eine Schublade passt er sowieso nicht. Er redet, singt, schneidet Grimassen, parodiert Stimmen. Mal tanzt er mit der Gitarre über die Bühne, mal hämmert er auf das Klavier ein, mal scheint er die Tasten zu streicheln. Seine Texte sind tiefsinnig, hintersinnig und dann wieder, wie bei den Verschwörungstheorien zu Hamstern und Eichhörnchen, einfach unsinnig. Doch nie schwachsinnig. Das Publikum verzeiht selbst den absoluten Tabubruch, ein Schmählied über die Beatles. Furios ist auch das Finale: Der ganze Faust komprimiert in einen Fünf-Minuten-Rap.