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DVD Aufzeichnung von "Man(n) sieht sich!" im Frankfurter Hof Mainz


Am 03. und 04. Februar 2009 wurde von Universal Pictures Tobys Erstlingsprogramm "Man(n) sieht sich!" Auf DVD gebannt.

Die Allgemeine Zeitung Mainz schrieb am 05. Februar darüber:

"Für die Ewigkeit festgehalten, auf Zelluloid gebannt: Im Frankfurter Hof produzierte Tobias Mann an zwei aufeinander folgenden Abenden eine DVD seines Programms "Man(n) sieht sich!" Die Mainzer Comedy-Ikone präsentierte sich vor vollbesetzten Rängen in bestechender Form, mit losem Mundwerk und jeder Menge Schalk im Nacken.

Unmittelbar bevor Tobias Mann die Bühne betritt, ist die Anspannung beim Produktionsteam von Universal Pictures für jeden im Saal spürbar. Hektisch gestikulierend gibt es letzte Anweisungen. "Ich muss noch zwei Lücken in der ersten Reihe füllen", fordert eine Produktionsmitarbeiterin die Zuschauer auf der Empore auf, vor der Bühne Platz zu nehmen. Nachdem sich zwei Personen vorne eingefunden haben, geht es endlich los: Der Comedian betritt die Bühne, gibt vor, unendlich nervös zu sein, doch von Nervosität im weiteren Verlauf des Abends keine Spur.

Noch laufen die sechs Kameras nicht. Mann nimmt sich Zeit fürs "Warm-up". Applaus - von moderat bis zu frenetisch - wird geübt, und dabei gebärdet sich der Spaßfabrikant wie ein Dirigent. Noch einmal verlässt das Allroundtalent die Bühne, um kurz darauf, unter tosendem Jubel vom Publikum, empfangen zu werden - dann endlich auf Film gebannt.

Mann kündigt eine "Reloaded-Variante" von "Man(n) sieht sich!" an. Und tatsächlich gibt´s viele aktuelle Bezüge.(...) Kleine Texthänger oder eine umgefallene Flasche in den Zuschauerreihen veranlassen den Jung-Kabarettisten, einzelne Szenen zu wiederholen. Dafür simuliert er das Rückspulgeräusch eines Kassettenrekorders und drückt in übertragenem Sinn erneut auf die Aufnahmetaste. Keine Frage: Tobias Mann spielt die Trumpfkarte Souveränität in jeder Sekunde seines Auftritts aus. (...)

Den Anspruch an die Bearbeitung des Rohmaterials formuliert der ausführende Produzent für Universal, Peter Preisser. 'Man muss vorm Fernseher sitzen und genauso von Tobias Mann überrollt werden wie im Saal'. Dafür gefragt sei 'Feintuning, damit es schnell wird', denn 'die gefühlte Länge im Fernsehe' sei immer länger als die Bühnenshow, verrät der Filmprofi." Oliver Kreft

Bilder: Andreas Kurz