Eine kleine Biografie

Seit September 2005 ist Tobias Mann mit seinem Kabarett-/Comedy-Programm „Man(n) sieht sich! – Ein Endzwanziger in Wort und Lied“ auf den Bühnen der Nation unterwegs und zu Hause. Im Frühjahr 2008 folgte dann sein zweites Programm "Man(n)tra - der Sinn des Lebens in zwei Stunden". Sein Weg führte ihn in viele kleine und größere Theater in Deutschland, aber auch in Österreich und der Schweiz hat er sein Publikum gefunden. Unter bespielt er Schmidts Tivoli (Hamburg), das Theater „Wühlmäuse“ (Berlin), den Quatsch Comedy Club (Berlin&Hamburg), das unterhaus (Mainz), die Lach- und Schiessgesellschaft (München), das Senftöpfchen (Köln), das Kom(m)ödchen (Düsseldorf), das Haus der Springmaus (Bonn), das Orpheum (AU-Wien) und das Casinotheater (CH-Winterthur).
Regelmäßig konnte und kann sein Wortwitz, seine Spontaneität und Musikalität bei den Veranstaltungen von Knacki Deusers „Nightwash“ überzeugen – sei es live im Waschsalon, als TV-Format oder „on Tour“.
Auch renommierte Comedy- und Kabarettpreise darf er sein Eigen nennen: den Trierer Constantin Comedy Preis 2006/2007, den Münchner Förderpreis "Goldene Weißwurscht 2007", den 1. Platz beim Münchner „Kabarett Kaktus 2006“ und den Publikumspreis des Kleinkunstfestivals 2007 der Berliner Wühlmäuse. In 2008 gewann Toby den Hamburger Comedy Pokal und den renommierten Bonner Prix Pantheon. Darüber hinaus wurde er mit dem Deutschen Kleinkunstpreis 2008 (Förderpreis der Stadt Mainz) ausgezeichnet.
Er war im Jahr 2007 regelmäßig im ZDF als WISO-Comedian präsent, wo er in einem eigenen Beitrag seine humorvolle Sicht auf aktuelle Themen zum Besten geben konnte. Im Jahr 2008 war er u.a. zu Gast bei Stefan Raabs TV Total (Pro 7), WDR-Fun(k)haus, Nightwash (Comedy Central) und Mitternachtsspitzen (WDR). In diesem und im nächsten Jahr ist er in den Sendungen Quatsch Comedy Club (Pro 7), Stratmanns (WDR), Ottis Schlachthof (BR), Neues aus der Anstalt (ZDF), NDR-Talkshow, Alfons und Gäste (SR) und 3Sat-Zeltfestival vertreten. Man(n) sieht: über Langeweile kann er sich nicht beschweren.
Nach seinem erfolgreichen Studium als Diplom-Kaufmann feilt er zusätzlich im Rahmen einer Dissertation an einem humoristischen Marketingthema. Nebenbei bleibt er nach wie vor der musikalische Leiter von Aca&Pella, der Band, welche ihm schon seit 1998 ausverkaufte Konzerte, einen ständig wachsenden Fanpool und zahlreiche Fernsehauftritte brachte.
Sein Bühnendasein begann im zarten Alter von 12 Jahren, wie sich das für einen Mainzer schickt, natürlich im fastnachtlichen Treiben der Stadt. Neben einem Faible für Humor in all seinen Facetten war auch Musik schon damals ein wichtiger Bestandteil seines Lebens; er erlernte im Rahmen seiner musikalisch geprägten Erziehung das Spielen von Klavier, Saxophon, Klarinette und Gitarre, letzteres autodidaktisch. Mit den Jahren ging die Praxis von Saxophon und Klarinette allerdings etwas verloren, da es sich beim Spielen von Blasinstrumenten, wie Toby selbst sagt, "so schlecht gleichzeitig singt". Gerade das Singen wurde im Verlauf seines Bühnenlebens ein immer wichtigeres Ausdrucksmittel. All das formte über die Jahre die Auftritte von Tobias Mann, die stets Kabarett, Comedy und Musik in unverwechselbarer Art und Weise verbinden.
Foto: Wenke Mann